Babymatratzen

Unsere Matratzenprofis haben hier für dich einen ausführlichen Ratgeber zum Babymatratzen Test & Vergleich erstellt, damit du schnell und einfach die perfekte Matratze für dein Baby findest.

Babymatratze kaufen – Die wichtigsten Merkmale

Unbedenkliche Inhaltstoffe
Achte beim Kauf der Babymatratze darauf, dass sie keine schädlichen Materialien enthält.

Prüfsiegel
Schau, ob die Matratze von einer unabhängigen Testorganisation geprüft wurde oder ob sie über ein besonderes Umweltsiegel verfügt.

Stabile Trittkante
Sie verhindert, dass das Baby beim Aufstehen abrutscht und sich den Fuß zwischen Matratze und Bettrahmen einklemmt.

Lattenrost
Nutze auch für das Babybett einen einfachen Lattenrost, damit die Matratze von unten gut belüftet wird.

Matratzengröße
Dein Baby sollte am Kopfende mindestens 10 Zentimeter Platz nach oben haben.

Tipp

Leidet Dein Baby an Allergien, kannst du die Babymatratze mit einem Allergiebezug (Encasing) überziehen. Der Bezug sorgt dafür, dass sich keine Milben in der Matratze ansiedeln. Ansonsten sind auch Babymatratzen mit Naturlatex-Anteil empfehlenswert. Naturlatex bietet Milben auf natürlich Weise keinen idealen Nährboden.

Babymatratzen Test Öko-Test

Nach 2010 hat Ökotest im Jahr 2015 erneut Babymatratzen getestet. Das Testverfahren unterscheidet sich von der Stiftung Warentest, da überwiegen die Materialeigenschaften im Vordergrund stehen. Erhält eine Matratze also ein „sehr gut“ von Ökotest, sind deren Inhaltsstoffe unbedenklich für Babys. Zugleich bewerteten die Prüfer von Ökotest im Babymatratzen Test die Werbeaussagen der Hersteller. Sie werden als „Testergebnis Weitere Mängel“ aufgeführt und können zur Abwertung führen. Insgesamt 11 Babymatratzen erhielten ein „sehr gut“ von Ökotest. Diese Matratzen erzielten sowohl bei den unschädlichen Eigenschaften als auch bei weiteren Mängeln ein „sehr gut“.

Babymatratzen Testsieger ÖkoTest
Matratze
Note
Shop

Ravensberger Babybettmatratze
(„GUT“)
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Paradies Maja
(„GUT“)
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Dormiente Frederic
(„GUT“)
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Allnatura Kokosfaser Babymatratze
(„GUT“)
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Paradies Babymatratze Sara​
(„GUT“)
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Babymatratzen Test Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest testet regelmäßig Babymatratzen. Im Babymatratzen Test untersuchten die Prüfer nicht nur die Liegeeigenschaften, sondern wollten auch wissen, wie es um Schlafklima und Haltbarkeit bestellt ist. Außerdem war der Aspekt Schadstoffe besonders wichtig. Insgesamt wurden sieben Matratzen für Babys mit “gut” bewertet.

Babymatratzen Testsieger Stiftung Warentest
Matratze
Datum
Note
Shop

Ikea Skönast
26.09.2018
2,0 („GUT“)
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Prolana Kati Plus
26.09.2018
2,2 („GUT“)
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Geeignete Materialien für Babymatratzen

Latex
Das Material bietet eine hervorragende Punktelastizität für Babys. Zugleich sorgen die Klimaeigenschaften dafür, dass Feuchtigkeit durchs Schwitzen schnell abtransportiert werden kann.

Kokosfaser
Für eher härtere Babymatratzen wird Kokosfaser verwendet. Sie verhindert, dass das Baby zu tief in die Matratze einsinkt. Kokosfaser wird meistens mit einer Latexschicht kombiniert. Während die Kokosseite für Babys gedacht ist, kann die weichere Latexschicht für Kleinkinder verwendet werden.

Kaltschaum
Wie für Erwachsene bietet Kaltschaum auch für Babys sehr gute Klimaeigenschaften sowie eine gute Punktelastizität. Diese Matratzen verfügen meist über kleine Luftkanäle für eine bessere Belüftung.

Komfortschaum
Durch das geringe Gewicht von Babys kann auch Komfortschaum genutzt werden.

Babymatratzen Größen

Babymatratze 40×90 cm
Diese Matratzengröße kommt häufig für Krippen oder kleine Babywippen zum Einsatz. Die „Mini-Matratzen“ sind sehr leicht und können problemlos für unterwegs mitgenommen werden.

Babymatratze 100×100 cm
Diese quadratische Form von Babymatratzen wird gerne für Laufgitter genutzt. Schläft der Nachwuchs dort zwischendurch ein, liegt er bequem.

Babymatratze 60×120 cm
Hierbei handelt es sich um das am weitesten verbreitete Format. Wenn du dich für diese Größe entscheidest, dürfte die Matratze bis zu einem Alter von 8 Jahren durchhalten. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen Richtwert. Wächst Dein Baby sehr schnell, solltest du lieber gleich eine längere Babymatratze auswählen.

Babymatratze 70×140 cm
Das größte Format kann schon fast für das Jugendbett verwendet werden. Manchmal kann es sich hier schon lohnen, auf ein herkömmliches Format wie 80×200 cm umzusteigen. Allerdings reichen die Skalen der Härtegrade von Erwachsenenmatratzen gar nicht so weit zurück.

Das Babybett

Wenn du ein Babybett kaufen möchtest, achtest du am besten auf folgende Kriterien bei den Betten:

  • Saubere Verarbeitung des Gestells ohne scharfe Kanten oder lockere Schrauben. Daran kann sich Dein Baby verletzen.
  • Das GS-Zeichen steht für Geprüfte Sicherheit.
  • Die DIN EN 716- 1:2008 + A1:2013 gibt den Abstand der Gitterstäbe vor. Er liegt zwischen 4,5 Zentimeter und 6,5 Zentimeter bei Belastung. So kann Dein Baby sich nicht durch die Stäbe zwängen und verletzt werden.
  • Ein Abstand von mindestens 20 Zentimetern zwischen Matratze und Bettoberkante. So kann Dein Baby nicht herausfallen. Kann Dein Baby schon stehen, sollten es 50 Zentimeter sein.

Plötzlicher Kindstod (SISD)

Der Plötzliche Kindstod ist eine der größten Gefahren, die während des Schlafs von Babys auftreten können. Bis heute gibt es für dieses schreckliche Ereignis nur wenige Erklärungen. Man vermutet jedoch, dass die Matratze eine tragische Rolle beim Plötzlichen Kindstod spielt.

Ist die Matratze zum Beispiel zu weich, kann der Kopf des Babys zu stark einsinken. Da sich Babys zu Beginn noch nicht selbst drehen können, atmen sie in der Bauch- oder Seitenlage zu viel CO2 ein. Dadurch wird die Atemmuskulatur des Babys gelähmt, seine Aufwach- oder Atemreflexe vermindert.

Durch die Verwendung härterer Matratzen soll verhindert werden, dass Babys an ihrer Atemluft ersticken können. Grundsätzlich benötigen Babys keine sehr weichen Matratzen, da ihr Körper noch sehr leicht ist und über eine sehr gerade Wirbelsäule verfügt.

Ob die Matratze ausschlaggebend für den Plötzlichen Kindstod ist, konnte noch nicht eindeutig belegt werden. Allerdings gibt es viele Experten, welche die Schlafunterlage als Mitverursacher in Betracht ziehen.

Sicherer Schlaf für Babys

Hier einige Punkte, die es bei einem sicheren Schlaf von Babys zu beachten gilt:

Schlafumgebung

  • Die beste Schlaftemperatur für Babys beträgt zwischen 16 und 18°C. Tägliches Lüften der Betten und des Zimmers ist eigentlich selbstverständlich, wird der Vollständigkeit halber dennoch erwähnt.
  • Das Bett sollte keine Umrandung haben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Dein Baby überhitzt. Wenn es dicht an der Umrandung liegt, wird sein Kopf durch den Atem zu stark erwärmt. Der Atem kann dann nämlich nicht weg vom Köpfchen entweichen.
  • Verzichte auf Felle, Kissen oder zusätzliche Bettdecken, um Dein Baby vor Überwärmung zu schützen.
  • Dein Baby schläft am besten im eigenen Bettchen. Im ersten Jahr sollte das Babybett noch im Schlafzimmer der Eltern stehen. Es ist zwar schön, das Baby im eigenen Bett schlafen zu lassen, doch kann das gefährlich für den Nachwuchs werden. Die Gefahr einer Überhitzung unter der Decke ist zu groß. Ab dem zweiten Lebensjahr ist es laut Experten besser, wenn das Baby im eigenen Zimmer, getrennt von den Eltern schläft.

Matratze

  • Gebrauchte Matratzen können schimmeln. Sie sollte gründlich auf Schimmel überprüft werden, denn er stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.
  • Empfehlenswert ist tatsächlich eine neue Babymatratze zu kaufen. Wir empfehlen die besten Modelle der Stiftung Warentest und Öko-Test.
  • Ist die Babymatratze weicher, sollte sie am Rand Trittkanten haben.

Liegeposition

  • Babys schlafen am sichersten, wenn sie auf dem Rücken liegen. Das gilt für das gesamte erste Lebensjahr, denn so können sie am besten Atmen. Wenn sie von der Seitenlage in die Bauchlage rutschen, können sie sich durch die Rückatmung am eigenen Kohlendioxid vergiften. Dies gilt vor allem so lange wie sich Babys noch nicht selbst drehen können. Die Angst, dass das Baby an erbrochener Nahrung ersticken könnte, ist laut Experten unbegründet.
  • Lass Dein Baby am besten in einem Schlafsack schlafen. Der Schlafsack sollte dabei weder zu eng noch zu weit sein.

Sicherheitsvorkehrungen

  • Lege nur ein kleines Kuscheltier neben Dein Baby. Bei einem großen Kuscheltier ist die Erstickungsgefahr zu groß.
  • Achte darauf, dass keine Schnüre oder Bänder ins Bettchen ragen. Sonst besteht die Gefahr, dass sich das Baby stranguliert.

Wenn du all diese Punkte beachtest, steht dem sicheren Schlaf deines Babys nichts mehr im Weg.

Warum Schlaf für Babys wichtig ist

Bei Erwachsenen dient der Schlaf überwiegend der Regeneration von Körperzellen. Bei Babys hat vor allem der Tiefschlaf eine weitere wichtige Funktion: Er fördert die Produktion von Wachstumshormonen. Um das Wachstum natürlich zu unterstützen, sollten Babys gut schlafen. Dabei hilft eine wohltemperierte Schlafumgebung. Dazu gehört eine gute Babymatratze und Babydecke.

Schlafphasen

Beim Einschlafen fallen Babys zunächst in den Leichtschlaf, der vom Tiefschlaf gefolgt wird. Dabei wird die Atmung ruhiger und das Herz schlägt gleichmäßiger. Dabei erholt sich das Gehirn. Nach dem Tiefschlaf folgt der Traumschlaf, auch REM-Schlaf genannt. Als REM-Phase wird dies Schlafphase bezeichnet, weil die Augen dabei sehr aktiv sind und sich schnell hin- und her bewegen (Rapid-Eye-Movement=REM). Während des Schlafs sind Babys bis zu 80 Prozent in der Traumphase, Erwachsene hingegen nur zu 25 Prozent.

Schlafforscher haben festgestellt, dass Babys meist besser schlafen, wenn leichte, eintönige und rhythmische Geräusche zu hören sind. Die Forscher vermuten, dass diese Geräusche an den Herzschlag der Mutter erinnern, als sie noch in deren Bauch waren.

Atempausen

Die Atemregulation von Babys kann übrigens zu bis zu 15 Sekunden langen Atempausen führen. Sie sind normal, da danach ein Schutzmechanismus greift, der das Baby wieder zum Atmen bringt. Experten raten zum Arztbesuch, wenn ein Baby nach dem Schlaf oder während des Schlafs übermäßig blass wird. Läuft das Baby blau an, solltest Du sofort zum Arzt gehen.

Den Unterschied zwischen Tag und Nacht müssen Babys erst noch lernen. Sie benötigen dazu meist mehr als sechs Monate. Erst dann können Eltern damit rechnen, dass ihr Kleines nachts durchschläft. Davor heißt es in der Regel: Durchwachte Nächte.

Schlafzeiten

Die durchschnittlichen Schlafzeiten von Babys:

  • 1 Woche alt: ca. 16,5 Stunde
  • 1 Monat alt: ca. 15,5 Stunden
  • 3 Monate alt: ca. 15 Stunde
  • 6 Monate alt: ca. 14,5 Stunde
  • 9 Monate alt: ca. 14 Stunden
  • 1 Jahr alt: ca. 13,5 Stunden
  • 2 Jahre alt: ca. 13 Stunden

Allerdings solltest du beachten, dass es sich bei diesen Zahlen nur um Richtwerte handelt. So können manche 2-Jährige auch 15 Stunden Schlaf benötigen.

Hersteller

ALVI
Der Hersteller Alvi existiert seit den 1960er-Jahren. Das Unternehmen liegt in Höxter, Westfalen und stellt Babybetten sowie Babymatratzen her. Das Sortiment umfasst über 10 verschiedene Babymatratzen. Das Unternehmen setzt dabei auf eine hohe Material- und Verarbeitungsqualität.

Artländer
Das Unternehmen Artländer gibt es schon seit 1919. Zum Spezialgebiet gehören mit Daunenfedern gefüllte Bettwaren. Mit seiner Non-Plus-Ultra-Matratze ist Artländer auch bei Babymatratzen präsent.

Babybay
Die Marke Babybay gehört zur Tobi GmbH & Co. KG aus Inning am Ammersee. Die Babybay-Matratzen sind spezielle Babymatratzen, die für Beistellbettchen konzipiert wurden.

Babycalin
Das französische Familienunternehmen stellt verschiedene Babymatratzen her. Die Besonderheit liegt in den hygienischen Eigenschaften der Produkte.

Breckle
Das Traditionsunternehmen ist nicht nur für Erwachsenenmatratzen bekannt, sondern auch für seine Babymatratzen.

Candide
Die französische Marke steht für hochwertige Produkte rund um das Baby. Zum umfangreichen Sortiment gehören auch ausgewählte Babymatratzen.

Easy Baby
Das deutsche Unternehmen aus Lichtenfels entwickelt und konzipiert ein breites Spektrum an Babyartikeln. Hierzu gehören neben Krabbeldecken, Wiegen oder Stubenwagen auch spezielle Babymatratzen.

Elza
Besonders umweltschonende Babymatratzen aus natürlichen Materialien stellt das Unternehmen Elza aus Elzach im Schwarzwald her. Bei Elza setzt man zudem auf konsequente Schadstofffreiheit.

Ikea
Das bekannte schwedische Möbelhaus ist mit seinen Babymatratzen auf dem Markt vertreten.

Julius Zöllner
Das Familienunternehmen aus Kübs ist spezialisiert auf Produkte rund um den Babyschlaf. So gehören auch Babymatratzen zum umfangreichen Sortiment.

Lonsberg
Der Hersteller Lonsberg aus Lippstadt setzt bei der Herstellung seiner Babymatratzen auf natürliche Materialien wie Kokos oder Latex.

Paradies
Das Traditionsunternehmen aus Neukirchen-Vluyn ist seit vielen Jahren mit Produkten rund um den Schlaf auf dem deutschen Markt präsent. Im Bereich Babymatratzen verfügt Paradies ebenfalls über ein eigenes Sortiment.

Pinolino
Das inhabergeführte Unternehmen aus Münster stellt hochwertige Babyermöbel und Spielwaren her. Seine Babymatratzen ergänzen das anspruchsvolle Angebot.

Prolana
Seit mehr als 25 Jahren stellt Prolana Naturbetten her. Auf natürliche Materialien setzt der Hersteller auch bei seinen Babymatratzen.

Träumeland
Der Hersteller Träumeland ist auf kleine Matratzen und Babymatratzen spezialisiert. Weit über 20 verschiedene Babymatratzen von Premium über Organis bis zu Basic sind von dieser Marke erhältlich.

Häufige Fragen zu Babymatratzen

Welcher Härtegrad für Babymatratze?

Härtegrade spielen bei Babymatratzen in der Regel keine Rolle, da sowohl harte als auch weiche Matratzen einen Babykörper gut abstützen können. Du musst also nicht auf einen bestimmten Härtegrad achten. Gleiches gilt übrigens auch für Liegezonen. Sie können bei Babymatratzen vernachlässigt werden, weil Babys ohnehin noch eine sehr gerade Wirbelsäule haben, die nicht besonders gestützt werden muss.

Wie reinige ich eine Babymatratze?

Bevor du die Babymatratze reinigst, solltest du die Pflegehinweise des Herstellers lesen. Einfache Schaummatratzen lassen sich häufig mit heißem Wasser und ein wenig Flüssigwaschmittel reinigen. Achte bei der Wahl des Reinigungsmittels jedoch darauf, dass es möglichst sanft ist. Schließlich muss Dein Baby später wieder auf der Matratze schlafen. Die feuchte Matratze lässt du am besten auf dem Balkon oder der Terrasse an der Luft trocknen. Manche Wäschereien bieten auch die Reinigung von Babymatratzen an. Ist die kleine Babymatratze durch Erbrochenes, Kot oder Urin so stark verschmutzt, dass die hygienischen Zustände darunter leiden, würden wir Dir empfehlen, eine neue Babymatratze zu kaufen.

Wie teuer ist eine Babymatratze?

Wie teuer Deine Babymatratze wird, hängt von verschiedenen Faktoren wie Größe, Material und Marke ab. Eine gute Babymatratze ist in der Größe 120×70 cm schon für knapp über 100 Euro zu haben. Wenn du sehr kleine Babymatratzen für die Wiege oder Wippe kaufen möchtest, liegen die Preise sogar unter 50 Euro.

Wie hart soll eine Babymatratze sein?

Die richtige Härte der Matratze richtet sich nach dem Gewicht Ihres Babys. Ihr Sprössling sollte vor allem mit dem schwersten Körperteil, dem Kopf, nicht tiefer als 2-3 cm einsinken. Lange galten harte Matratzen als das Optimum im ersten Lebensjahr. So kann es sich beispielsweise aus der Bauchlage leichter wieder auf den Rücken drehen. Dennoch empfinden auch Babys mittelweiche Babymatratzen angenehmer als harte und viele Orthopäden empfehlen mittlerweile auch diese eher als die härteren Modelle. Wir empfehlen den goldenen Mittelweg, wenn Sie eine Matratze kaufen möchten: Ihr Baby sollte nicht zu stark einsinken, sich aber dennoch wohlfühlen und möglichst durchschlafen.

Wie hoch soll eine Babymatratze sein?

Die Höhe der Babymatratze ist nicht so wichtig wie bei Matratzen für Erwachsene. Durch das geringe Gewicht sinken Babys nicht sehr tief ein. Je schwerer das Baby jedoch ist, desto dicker sollte die Matratze sein. Üblicherweise reicht aber eine Höhe zwischen 8 bis 10 Zentimetern aus, damit dein Baby bequem liegt.

Ist eine gebrauchte Babymatratze gefährlich?

Es gibt verschiedene Gerüchte, dass eine gebrauchte Babymatratze den plötzlichen Kindstod begünstigen könnte. Als Verursacher werden Pilze oder Bakterien vermutet, die in der Matratze schlummern. Allerdings konnte diese Tatsache nicht bewiesen werden. Unabhängig davon ist es aber im Interesse der Eltern für eine hygienische Schlafunterlage ihrer Kleinen zu sorgen. Ist die Hygiene nicht gewährleistet, weil die Matratze verschmutzt ist, solltest du auf eine gebrauchte Matratze verzichten. Ist der Liegekomfort nicht gewährleistet, weil die Matratze durchgelegen ist, solltest du sie ebenfalls nicht mehr nutzen.