Schlaftrunkenheit

Schlaftrunkenheit bezieht sich auf das Gefühl der Benommenheit, das die meisten Menschen nach dem Erwachen empfinden. Die Höhe der Beeinträchtigung kann gravierend sein. Vielen hilft die morgendliche Routine einer Dusche oder Kaffee durch die Trägheit des Schlafes. Für die meisten Menschen ist Schlaftrunkenheit ein normaler Teil des Lebens und kein Grund zur Sorge.

Symptome

Die Hauptsymptome das Gefühl von Benommenheit, verminderte kognitive und motorische Leistungsfähigkeit und Schwierigkeiten bei der Ausführung von Aufgaben. Benommenheit ist ein desorientierter Zustand, in dem die mentale Aktivität und die Sinne gedämpft werden. Beeinträchtigte motorische Geschicklichkeit und eine Abnahme der kognitiven Fähigkeiten erhöhen die Reaktionszeit bei jeder Aufgabe und Bewegung und verursachen eine geringe Aufmerksamkeit. Außerdem können Defizite in räumlichen Warnehmung, erhöhte subjektive Müdigkeit und ein erhöhter Wunsch nach Wiedereinschlfen auftreten. Die Symptome treten in der Regel nach dem Aufwachen auf, in der Zeit haben sie die größte Intensität haben. Die Zeitspanne reicht von einer Minute bis zu ein paar Stunden.

Morgendliche Mürrigkeit

„Mürrigkeit“ hat keine genaue medizinische oder wissenschaftliche Bedeutung, aber wir alle wissen was es ist. Jeder hat mindestens ab und zu einen schlechten Morgen, aber wir alle unterscheiden uns darin, wie wir aufwachen und den Tag beginnen. „Morgenmenschen“ erleben selten Mürrigkeit, andere haben jeden Tag. Schlafmedikamente tendieren auch Mürrigkeit zu verursachen, obwohl dies bei Schlaftabletten wie Halcion häufiger vorkam als neueren.

Ursachen

Wie lange sie andauern, hängt von mehreren Faktoren ab. Schlaftrunkenheit tritt am ehesten auf, wenn das Erwachen viel früher als sonst stattfindet. Vorallem aber kommt es auf die Schlafpahse an, in der man aufgewacht ist. Schlfmangel und das plötzliche Erwachen während des Tiefschlafes haben den stärksten Einfluss auf die Schlaftrunkenheit.

Wegen dem Aufwachen im Tiefschlaf hat der Körper noch einen hohen Melatoninspiegel, der dich schläfrig macht. Dies geschieht jedoch nicht, wenn du während Ihres leichten Schlafes oder NREM-Schlafes aufwachst. Es gibt auch Theorien, dass die Quelle der Schlaftrunkenheit der Aufbau von des Neurotransmitters Adenosin sein kann, der sich während des Non-REM-Schlafes im Gehirn aufbaut.

Gefahren von Schlaftrunkenheit

Viele Verkehrsunfälle ereignen sich früh am Morgen – nicht, wenn der Fahrer zu lange wach ist, sondern wenn er kürzlich aufgestanden ist und immer noch unter Schlaftrunkenheit leidet. Schlaftrunkenheit kann sehr gefährlich sein, denn sie beeinträchtigt sie die Fähigkeit sicher zu fahren. Eine 2006 im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie ergab, dass schwere morgendliche Schlaftrunkenheit gefährlicher und sein kann, als die ganze Nacht wach zu bleiben. Es is natürlich beides gefährlich, aber es ist wichtig, dass Menschen mit Schlaftrunkenheit etwas dagegen tun, bevor sie sich hinter das Steuer setzen. Die durch die Schlaftrunkenheit verursachte geistige beeinträchtigung kann erheblich sein: Die Messungen der Reaktionszeit ist vergleichbar mit betrunkenen Menschen.

Was kann man gegen Schlaftrunkenheit tun?

Es scheint, dass einige Teile des Gehirns schneller aufwachen als andere, was die verminderte Wachsamkeit und Orientierungslosigkeit in dieser Zeit erklärt. Aber was kann man dagegen tun?

Natürliches Licht

Eine ausgezeichnete Möglichkeit diesen Zustand zu bekämpfen, ist natürliches Tageslicht. Das Licht in der Morgendämmerung unterdrückt Melatonin, ein Hormon, das für die Regulierung der Schlaf-Wach-Zyklen verantwortlich ist. Ein Studie hat herausgefunden, dass Licht in den letzen 30 min des Schlafes eine subjektive Verbesserung der Schlaftrunkenheit nach sich zeiht. Es gab aber keine signifikanten Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit.

Koffein

Koffein stimulieren das zentrale Nervensystem und erhöht den Blutdruck und die Herzfrequenz. Koffein blockiert die Adenosinrezeptoren und begrenzen die Wirkung der Adenosinbildung, stimulieren das Gehirn, erhöhen den Fokus und reduzieren die Müdigkeit. Koffein verbessert auch die Wachsamkeit und Leistungsfähigkeit, wenn man gestresst ist und einen Schlafmangel hat. Die Toleranz von Koffein ist sehr individuell undvariiert in seiner Effizienz. Auch wenn es hilft sollte Koffeein nicht als Langzeitmittel verwendet werden sollten. Der Genuss großer Mengen Koffein hat Nebenwirkungen wie Angstzustände und Schlafstörungen, was einen Teufelskreist schafft.

Bewegung

Bewegung ist eine weitere Möglichkeit das zentrale Nervensystem zu stimuluieren. Viele erfolgreiche Menschen schwören auf den Morgensport.